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Aktuelles

07.09.2017

SPD und katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB): Für Gerechtigkeit und menschenwürdige Arbeit weltweit

Die Güter der Erde sollen allen Menschen zugänglich und ein gutes Leben für alle Menschen möglich sein. Gerechtigkeit, Solidarität und menschenwürdige Arbeit zu globalisieren ist für die KAB wie für die Sozialdemokratie eine zentrale Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Zu unterstützen ist auch die Forderung nach Mindestlöhnen für die Armen dieser Welt sowie möglichst qualitativ-sozialem Wachstum und Wohlstand weltweit.?Wenn die KAB auf die „Einlösung des Vorrangs des arbeitenden Menschen vor dem Faktor Kapital“ drängt, so sehen wir dies als einen Auftrag für Sozialdemokraten. Zukunftsweisend in der Debatte um „Arbeit 4.0“ bleiben dann die Forderungen der KAB nach einem deutlichen Ausbau der Mitbestimmung - hin zu einer Unternehmensverfassung und „Wirtschaftsdemokratie“. Auszubauen sind zugleich personennahe Dienstleistungen, wie eine menschenwürdige Pflege und Arbeit für in der Pflege Beschäftigte.?Die KAB setzt mit ihrem Leitantrag „Arbeit. Macht. Sinn.“ deutliche Akzente in Richtung soziale und nachhaltige Demokratie und vermittelt kritische Impulse - die einzulösen es allerdings der Mehrheiten in unserer Gesellschaft und in den Parlamenten bedarf. Vieles spricht deshalb für eine Zusammenarbeit von KAB, Gewerkschaften und Sozialdemokratie bei der Durchsetzung solcher Impulse.


Dietmar Nietan, MdB und Mitglied des Präsidiums der SPD und Norbert Fabian, Sozialethiker

Beide sind Mitglieder des AKC

Der Artikel erschien in: Impuls. Zeitung der Bewegung für soziale Gerechtigkeit 4/2017, abzurufen unter:

https://www.kab.de/fileadmin/user_upload/kab_de/Downloads_pdf/Impuls/KAB_Impuls_04_2017.pdf